Als ich meine Hände in den fluffigen Bombolini-Teig tauchte, wusste ich sofort, dass ich etwas Besonderes in den Händen hielt. Diese italienischen Krapfen sind wie kleine Glückskissen – weich, süß und unwiderstehlich. Als Köchin habe ich unzählige Krapfenrezepte ausprobiert, aber keines kommt an die luftige Textur eines perfekt frittierten Bombolini heran.
Wenn Sie noch nie selbstgemachte Krapfen gebacken haben, wird Sie dieses Rezept begeistern. Und diese fluffige Textur? Die kommt nicht von ungefähr. Sie entsteht durch sorgfältiges Kneten, Ruhenlassen des Teigs und die sorgfältige Auswahl der Zutaten.
Warum ich Bombolini so gerne backe: Nichts geht über den Duft frisch gebackener Krapfen, die in der Fritteuse aufgehen, goldbraun werden und mit Zucker bestreut glänzen. Deshalb hat dieses Rezept einen besonderen Platz in meiner Küche:
Unglaublich weich und luftig dank Eigelb und Butter.
Keine besondere Ausrüstung nötig – einfache Zutaten, außergewöhnliches Ergebnis.
Individuell gestaltbare Toppings: Marmelade, Konditorcreme, Nutella oder Schlagsahne.
Perfekt für Brunch, Partys oder einfach zum Genießen.
Ein Hauch Italien, ganz bequem von zu Hause aus.
„Es gibt nichts Schöneres, als einen warmen Bombolino mit Zucker bestreut zu genießen. Ein wahrer Genuss!“ –
Schritt-für-Schritt-Anleitung für weiche Bombolini
Zutaten:
2 ¼ TL Trockenhefe
½ Tasse warme Milch
3 EL Zucker
2 ½ Tassen Mehl
2 EL Kartoffelstärke (optional, macht den Bombolino aber fluffiger)
¼ TL Salz
3 Eigelb
¼ Tasse weiche, ungesalzene Butter
Anleitung – Los geht’s!
Schritt 1: In einer kleinen Schüssel die Hefe in lauwarmer Milch mit 1 Teelöffel Zucker auflösen. 5 bis 10 Minuten ruhen lassen, bis die Mischung schäumt. Der Schaum zeigt an, dass die Hefe aktiv ist.
Schritt 2: In einer großen Rührschüssel Mehl, restlichen Zucker, Kartoffelstärke und Salz verquirlen. Dadurch verteilen sich die trockenen Zutaten gleichmäßig.
Schritt 3: Die Hefemischung und die Eigelbe dazugeben. Verrühren, bis der Teig zusammenhält. Eine Küchenmaschine ist ideal, aber ein Holzlöffel und etwas Muskelkraft funktionieren genauso gut.
Schritt 4: Die weiche Butter hinzufügen und kneten, bis der Teig glatt, elastisch und leicht klebrig ist. Das dauert von Hand etwa 10 Minuten, mit einer Küchenmaschine etwa 6 Minuten.
Schritt 5: Den Teig in eine leicht geölte Schüssel geben. Mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort 1 bis 1,5 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Schritt 6: Den aufgegangenen Teig entgasen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1,25 cm dick ausrollen. Mit einem Ausstecher oder einem Glas Kreise ausstechen.
Schritt 7: Die Teigkreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, leicht mit einem Geschirrtuch abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen.
Schritt 8: Öl in einem tiefen Topf auf 175 °C erhitzen. Die Krapfen portionsweise von jeder Seite etwa 2 Minuten goldbraun frittieren.
Schritt 9: Die Krapfen auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen. Großzügig mit Zucker bestreuen. Nach Belieben mit Marmelade oder Konditorcreme garnieren.
Tipps und Tricks vom Chefkoch
Den Rest finden Sie auf der nächsten Seite.